Wer heute ein Webprojekt startet, steht schnell vor der Frage: Shared Hosting oder Managed Hosting? Beide Modelle haben ihre Berechtigung, aber sie unterscheiden sich massiv in Leistung, Sicherheit und Komfort. Dieser Artikel zeigt klar und verständlich, welche Lösung für welche Art von Projekt sinnvoll ist.
Was ist Shared Hosting?
Beim Shared Hosting teilen sich viele Kundinnen und Kunden einen einzigen Server. Alle Websites laufen auf derselben Hardware, nutzen identische Ressourcen und sind an die gleichen Servereinstellungen gebunden. Diese Lösungen sind daher auf die breite Masse ausgelegt und entsprechend preisgünstig. Teilweise werden über 2.000 Kund*innen auf einem einzigen Server betrieben.
Vorteile
+ sehr günstig
+ einfache Einrichtung
+ ideal für statische oder kleine Websites
+ keine eigene Serveradministration notwendig
Nachteile
- schwankende Performance durch geteilte Ressourcen
- kaum individuelle Konfigurationsmöglichkeiten
- häufig veraltete Softwareversionen
- ungeeignet für anspruchsvolle PHP‑Anwendungen (z. B. Laravel, Symfony, Shops) oder Rails
- potenzielle Sicherheitsrisiken durch andere Kund*innen auf demselben Server
Für wen geeignet?
- kleine Blogs
- einfache Unternehmenswebsites
- private Hobbyprojekte
Was ist Managed Hosting?
Beim Managed Hosting erhalten Sie einen eigenen Server oder eine isolierte Hosting‑Umgebung, während der Anbieter sämtliche technischen Aufgaben übernimmt. Dazu zählen Updates, Sicherheitsmaßnahmen, Monitoring, Backups und häufig auch Performance‑Optimierungen. Zudem steht Ihnen ein technischer Ansprechpartner zur Seite, der Sie bei Ihrem Projekt unterstützt.
Vorteile
+ hohe Performance und stabile, garantierte Ressourcen
+ moderne Softwareversionen (z. B. PHP 8.x, Redis, MariaDB/PostgreSQL)
+ automatische Updates und Sicherheits‑Patches
+ direkter Support durch technische Fachleute
+ Whitelabel‑Hosting für eigene Kund*innen möglich
+ ideal für Web‑Apps wie Laravel, komplexe WordPress‑Installationen, Shops oder hochverfügbare APIs
+ deutlich geringere Ausfallzeiten
Nachteile
- höhere Kosten als Shared Hosting
- weniger flexibel als ein vollständig selbstverwalteter Server
- je nach Anbieter feste Konfigurationsgrenzen
Für wen geeignet?
- professionelle Webprojekte
- Agenturen
- wachsende Startups
- Entwickler*innen, die sich auf den Code statt auf Serverbetrieb konzentrieren möchten
Welche Lösung sollten Sie wählen?
Für einfache Websites
Shared Hosting ist völlig ausreichend.
Für eine performante, sichere und skalierbare Umgebung
Managed Hosting ist klar die bessere Wahl.
Für moderne Frameworks wie Laravel oder Symfony
Managed Hosting ist nahezu unverzichtbar, da Shared Hosting häufig keine Queue‑Worker, Scheduler oder Redis‑Instanzen unterstützt.
Fazit
Shared Hosting ist günstig und unkompliziert, jedoch technisch stark eingeschränkt. Managed Hosting wie vServer, VPS, Rootserver sind zwar teurer, bietet dafür aber professionelle Performance, Sicherheit und Stabilität — und ist damit für die meisten modernen Webprojekte die sinnvollere Lösung. Zusätzlich profitieren Sie von einem direkten technischen Ansprechpartner, der Sie zuverlässig unterstützt.
Blog Eintrag vom 15.01.2026
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