Creative‑Commons‑Lizenzen (CC‑Lizenzen) sind standardisierte Lizenzmodelle, mit denen Urheber festlegen können, wie andere ihre Werke nutzen dürfen. Sie ermöglichen eine flexible Freigabe von Inhalten – von sehr offen bis stark eingeschränkt.
Die Lizenzen sind weltweit gültig und werden häufig für Bilder, Texte, Musik, Videos, wissenschaftliche Inhalte und Lernmaterialien verwendet.
Die sechs wichtigsten Creative‑Commons‑Lizenzen
Jede Lizenz besteht aus Kombinationen bestimmter Bausteine:
- BY – Namensnennung
- NC – Nicht kommerziell
- ND – Keine Bearbeitungen
- SA – Weitergabe unter gleichen Bedingungen
Hier die sechs Standardlizenzen:
1. CC BY
Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung sind erlaubt, auch kommerziell.
Einzige Bedingung: Namensnennung.
2. CC BY‑SA
Wie CC BY, aber Bearbeitungen müssen unter derselben Lizenz weitergegeben werden.
Wird oft mit Open‑Source‑Prinzipien verglichen.
3. CC BY‑NC
Nutzung und Bearbeitung erlaubt, aber nicht kommerziell.
4. CC BY‑NC‑SA
Nicht kommerziell, Bearbeitungen müssen unter derselben Lizenz stehen.
5. CC BY‑ND
Kommerzielle Nutzung erlaubt, aber keine Bearbeitungen.
6. CC BY‑NC‑ND
Die restriktivste Lizenz:
Nicht kommerziell, keine Bearbeitungen, Namensnennung erforderlich.
Zusätzlich: Public Domain‑Optionen von Creative Commons
CC0
Der Urheber verzichtet auf alle Rechte, soweit gesetzlich möglich.
Das Werk ist frei nutzbar ohne Bedingungen.
Public Domain Mark
Kennzeichnet Werke, die bereits gemeinfrei sind.
Was Creative‑Commons‑Lizenzen ermöglichen
- Klare Regeln für die Nutzung von Inhalten
- Rechtssicherheit für Urheber und Nutzer
- Förderung von Bildung, Wissenschaft und Kreativität
- Einfache Weitergabe und Zusammenarbeit
Was bei der Nutzung wichtig ist
- Lizenzbedingungen genau prüfen
- Namensnennung korrekt durchführen
- Bei NC‑Lizenzen klären, was als kommerziell gilt
- Bei SA‑Lizenzen dieselbe Lizenz weiterverwenden
- Bei ND‑Lizenzen keine Bearbeitungen veröffentlichen