IT-Lexikon
In diesem kleinen IT-Lexikon erfährst du alles Wissenswerte rund um die spannenden Themen der Full-Stack Entwicklung und DevOps. Hier findest du klare und leicht verständliche Erläuterungen, die selbst komplexe technische Begriffe ganz einfach auf den Punkt bringen.
XML (Extensible Markup Language) ist eine Auszeichnungssprache, mit der Daten strukturiert, gespeichert und zwischen Systemen ausgetauscht werden können. Im Gegensatz zu HTML beschreibt XML keine Darstellung, sondern ausschließlich Inhalte und deren Struktur. Es ist flexibel, erweiterbar und sowohl für Menschen als auch Maschinen gut lesbar.
Wofür XML verwendet wird
- Austausch von Daten zwischen Anwendungen oder Systemen
- Konfigurationsdateien (z. B. bei Java‑ oder Server‑Anwendungen)
- Speicherung strukturierter Daten
- Web‑Services (SOAP, ältere APIs)
- Dokumentenformate wie Office‑Dateien (DOCX, XLSX basieren intern auf XML)
Eigenschaften von XML
- hierarchische Struktur mit verschachtelten Elementen
- selbstbeschreibend durch frei definierbare Tags
- plattform‑ und sprachunabhängig
- unterstützt Attribute, Namespaces und Validierung
- gut geeignet für komplexe Datenmodelle
Vorteile von XML
- sehr flexibel und erweiterbar
- weit verbreitet und gut standardisiert
- ideal für komplexe oder streng strukturierte Daten
- unterstützt Validierung über DTD oder XSD
Nachteile von XML
- relativ „schwergewichtig“ und umfangreich
- mehr Overhead als moderne Formate wie JSON
- für Web‑APIs heute oft nicht mehr erste Wahl
XML vs. JSON
- XML ist stärker strukturiert und unterstützt Attribute, Namespaces und Schemata.
- JSON ist leichter, kompakter und in modernen Web‑APIs verbreiteter.
- XML eignet sich besser für komplexe Dokumente, JSON für schnelle Datenübertragung.