IT-Lexikon
In diesem kleinen IT-Lexikon erfährst du alles Wissenswerte rund um die spannenden Themen der Full-Stack Entwicklung und DevOps. Hier findest du klare und leicht verständliche Erläuterungen, die selbst komplexe technische Begriffe ganz einfach auf den Punkt bringen.
Bloatware bezeichnet Software, die auf einem Gerät vorinstalliert ist oder mit anderen Programmen gebündelt wird, ohne dass sie wirklich benötigt wird. Sie verbraucht Speicherplatz, Systemressourcen und kann die Leistung eines Computers oder Smartphones spürbar beeinträchtigen.
Typische Merkmale
- Vorinstalliert durch Hersteller, Mobilfunkanbieter oder Drittanbieter
- Oft schwer zu deinstallieren
- Läuft im Hintergrund und verbraucht RAM oder CPU
- Bringt selten echten Nutzen für die meisten Nutzerinnen und Nutzer
Beispiele
- Testversionen von Antivirenprogrammen
- Hersteller‑eigene Apps, die Funktionen doppeln
- Werbe‑ oder Partner‑Apps auf Smartphones
- Tools, die automatisch starten, aber kaum verwendet werden
Auswirkungen
- Weniger freier Speicherplatz
- Längere Startzeiten
- Höherer Akkuverbrauch bei mobilen Geräten
- Potenziell mehr Sicherheitsrisiken, wenn die Software nicht gepflegt wird
Umgang mit Bloatware
Viele Geräte erlauben das Deinstallieren oder zumindest Deaktivieren solcher Programme. Bei manchen Systemen ist dies jedoch eingeschränkt, sodass nur über erweiterte Maßnahmen wie Neuinstallation des Betriebssystems oder spezielle Tools aufgeräumt werden kann.