Cryptomining ist der Prozess, bei dem Rechenleistung genutzt wird, um Transaktionen in einer Blockchain zu verifizieren und neue Einheiten einer Kryptowährung zu erzeugen. Es ist ein zentraler Bestandteil vieler Kryptowährungen wie Bitcoin oder Monero.
Wie Cryptomining funktioniert
- Transaktionen werden zu einem Block zusammengefasst.
- Miner konkurrieren darum, ein kryptografisches Rätsel zu lösen.
- Wer das Rätsel zuerst löst, darf den Block zur Blockchain hinzufügen.
- Als Belohnung erhält der Miner eine bestimmte Menge der jeweiligen Kryptowährung.
Dieser Prozess wird Proof of Work (PoW) genannt.
Wofür Rechenleistung benötigt wird
Beim Mining müssen sehr viele Hash‑Berechnungen durchgeführt werden. Dafür werden genutzt:
- CPUs (selten, ineffizient)
- GPUs (Grafikkarten, weit verbreitet)
- ASICs (spezialisierte Mining‑Hardware, extrem leistungsfähig)
- Cloud‑ oder Server‑Ressourcen (legal oder illegal, siehe Cryptojacking)
Arten des Minings
Solo‑Mining
Ein Miner arbeitet allein. Hohe Hardwarekosten, geringe Chance auf regelmäßige Belohnungen.
Pool‑Mining
Viele Miner bündeln ihre Rechenleistung und teilen die Belohnung. Heute der Standard.
Cloud‑Mining
Man mietet Rechenleistung von einem Anbieter. Oft riskant, da viele unseriöse Anbieter existieren.
Herausforderungen und Kritik
- Hoher Energieverbrauch
- Umweltbelastung durch Strombedarf und Hardware
- Starke Konkurrenz durch professionelle Mining‑Farmen
- Wirtschaftlichkeit schwankt stark mit dem Kurs der Kryptowährung
Abgrenzung zu Cryptojacking
- Cryptomining | Legitimes oder eigenes Mining mit eigener Hardware
- Cryptojacking | Missbrauch fremder Ressourcen zum Mining