IT-Lexikon
In diesem kleinen IT-Lexikon erfährst du alles Wissenswerte rund um die spannenden Themen der Full-Stack Entwicklung und DevOps. Hier findest du klare und leicht verständliche Erläuterungen, die selbst komplexe technische Begriffe ganz einfach auf den Punkt bringen.
Eine IP‑Adresse (Internet Protocol Address) ist eine eindeutige numerische Kennung, die jedem Gerät in einem Netzwerk zugewiesen wird, damit es Daten senden und empfangen kann. Ohne IP‑Adressen wäre Kommunikation im Internet nicht möglich, denn sie funktionieren ähnlich wie eine Postanschrift für digitale Geräte.
Aufgaben einer IP‑Adresse
- Identifikation eines Geräts im Netzwerk
- Ermöglichen der Datenübertragung zwischen Sender und Empfänger
- Routing von Datenpaketen über das Internet
- Zuordnung von Geräten zu Netzwerken
Arten von IP‑Adressen
IPv4
- 32‑Bit‑Adresse
- Format: vier Zahlenblöcke, z. B. 192.168.0.1
- Maximal ca. 4,3 Milliarden Adressen
- Heute noch weit verbreitet
IPv6
- 128‑Bit‑Adresse
- Format: acht Blöcke hexadezimaler Zahlen, z. B. 2001:0db8:85a3::8a2e:0370:7334
- Enorm viele mögliche Adressen
- Entwickelt, um den IPv4‑Adressmangel zu lösen
Öffentliche und private IP‑Adressen
Öffentliche IP‑Adresse
- Vom Internetanbieter vergeben
- Eindeutig im gesamten Internet
- Wird für die Kommunikation nach außen genutzt
Private IP‑Adresse
- Innerhalb eines lokalen Netzwerks (z. B. Zuhause)
- Beispiele: 192.168.x.x, 10.x.x.x
- Nicht direkt aus dem Internet erreichbar
- Router übersetzt sie per NAT (Network Address Translation)
Statische vs. dynamische IP‑Adressen
Statisch
- Bleibt dauerhaft gleich
- Wird oft für Server genutzt
Dynamisch
- Ändert sich regelmäßig
- Standard bei privaten Internetanschlüssen
Warum IP‑Adressen wichtig sind
- Grundlage jeder Internetverbindung
- Ermöglichen Routing und Adressierung
- Werden für Sicherheit, Logging und Netzwerkverwaltung benötigt